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Bewerbung für Praktikum: So geht es richtig

Bewerbung für Praktikum: So geht es richtig

Egal, ob studienbegleitendes Pflichtprogramm oder erster Schritt zum Traumjob: Praktikumsplätze sind mittlerweile gleichermaßen begehrt wie umkämpft. Um sich von der Konkurrenz abzuheben, bedarf es der richtigen Bewerbungsstrategie.  

In vielen Studienfächern ist ein mehrmonatiges Praktikum inzwischen fester Bestandteil der Ausbildung. Dabei erliegen unbedarfte Studierende noch immer häufig dem Irrglauben, die Suche nach einem Praktikumsplatz sei ein Selbstläufer. Doch im Unterschied zu dem üblichen universitären Pflichtprogramm wie der Anmeldung zu Seminaren oder Klausuren ist die Bewerbung um eine Praktikumsstelle keine bloße Formalität. Denn im Kontakt mit Unternehmen gelten eigene Gesetzmäßigkeiten; nur, wenn Du diese kennst, navigierst Du erfolgreich auf dem Arbeitsmarkt!

Die Praktikumsbewerbung: Pflicht oder Kür? 

Sinn und Zweck eines Praktikums ist es, Dir einen authentischen Einblick in ein spezifisches Berufsfeld zu vermitteln. Im Idealfall profitieren beide Seiten von diesem Arrangement: Du erwirbst wertvolle praktische Erfahrungen und erste Orientierung, die Unternehmen können frühzeitig junge Talente identifizieren und gegebenenfalls später rekrutieren. Als Schnittstelle zwischen Ausbildung und Berufseinstieg sind Praktika also für Deine weitere Entwicklung von immenser Bedeutung. Für Unternehmen hingegen ist die Beschäftigung von Praktikanten zunächst vor allem mit investiven Kosten verbunden: Praktikanten verfügen in der Regel über wenig bis keine Berufserfahrung, entsprechend hoch ist der Betreuungsaufwand. Zudem sind die Praktikumsplätze bei steigender Nachfrage begrenzt. Umso wichtiger also, dass Du von Beginn an einen überzeugenden Eindruck hinterlässt – angefangen bei der Bewerbung.

Qualität statt Quantität bei der Bewerbung für ein Praktikum 

In keinem Fall solltest Du Dich blindlings oder willkürlich bei möglichst vielen Unternehmen bewerben. Eine gelungene Bewerbung folgt immer einer Strategie und diese beginnt, noch vor dem Verfassen von Anschreiben und Lebenslauf, mit der Wahl des passenden Unternehmens. Versuche, Dir schon im Vorfeld Deiner Bewerbung einen möglichst umfassenden Eindruck Deines möglichen zukünftigen Arbeitgebers zu verschaffen. Das im Zuge dieser On- und Offline-Recherche entstandene Bild hilft Dir nicht nur, ein Gespür für die gegenseitige Verträglichkeit zu entwickeln, sondern gibt Dir auch erste Ideen, wie Du Dich in Deiner Bewerbung präsentieren kannst.

Um Deine Chancen im Voraus weiter zu erhöhen, hilft es, den direkten Kontakt zu suchen. Dies kann telefonisch erfolgen, wenn möglich aber auch in Form eines persönlichen Besuchs des Unternehmens. Dadurch signalisierst Du aufrichtiges Interesse und kannst Dich anschließend im Anschreiben auf diesen Erstkontakt berufen. Wenn die Personalabteilung mit Deinem Namen dann etwa bereits ein Gesicht in Verbindung bringt, hebst Du Dich bereits positiv von vielen Deiner Mitbewerber ab, und dass noch bevor Deine eigentliche Bewerbung zum Zuge kommt.

Das richtige Anschreiben 

Angefangen bei dem richtigen Aufbau bis hin zu einzelnen Formulierungen: In einschlägigen Ratgebern finden sich unzählige, teils widersprüchliche Hinweise zum Thema Anschreiben. Bewerbungen folgen aber eben keinen exakten Regeln, eine universalgültige Erfolgsformel gibt es nicht. Worauf es den Personalern ankommt, variiert von Unternehmen zu Unternehmen, nicht selten sind für Dich kaum zu beeinflussende Faktoren bei der Entscheidung das berühmte Zünglein an der Waage. In der Konsequenz solltest Du Dir daher weniger den Kopf darüber zerbrechen, wie Du um jeden Preis gefallen könntest. Bemühe Dich viel mehr darum, Deine Motivation und Eignung glaubhaft zu vermitteln.

Das ist allerdings keine leichte Übung, denn eine Bewerbung ist zuallererst eine Form des Selbstmarketings in Reinform. In diesem Zusammenhang ist insbesondere das Anschreiben meist eine Gratwanderung zwischen selbstbewusstem, kompetentem Auftreten und prätentiöser Phrasendrescherei. Dabei sind Inhalt und Kohärenz wichtiger als konkrete Formulierungen: Demonstriere, dass Du Dich sowohl mit dem Berufsbild als auch dem jeweiligen Unternehmen intensiv auseinandergesetzt hast. Dein Anschreiben sollte zumindest in Teilen maßgeschneidert auf Deinen potentiellen Arbeitgeber zugeschnitten sein, ansonsten fällt dem geübten Blick eines Personalers Deine Bequemlichkeit sofort auf. Ausgehend von dem Profil des Unternehmens solltest Du weiterhin Deine Stärken und Fähigkeiten darlegen, wo möglich mit Beleg. Anstelle von praktischer Berufserfahrung kannst Du hier mit Lernbereitschaft und Engagement punkten.     

Der übersichtliche Lebenslauf   

Der dem Anschreiben beigefügte Lebenslauf sollte übersichtlich und strukturiert gestaltet sein. Inhaltlich ist die Relevanz zu der sonstigen Bewerbung das entscheidende Kriterium. Auch wenn Du im Privaten und Beruflichen bereits vielfältig aktiv warst und bist: In einen aussagekräftigen Lebenslauf gehören vor allem jene Tätigkeiten, die in Bezug zu der angestrebten Praktikumsstelle stehen. Frage Dich also bei jeder gelisteten Station oder Fähigkeit stets, ob ein solcher Bezug vorhanden ist oder wie Du diesen herstellen kannst. In Anbetracht Deiner Situation als Student kannst Du den Fokus auf außerschulische Aktivitäten, Minijobs und anderweitig erworbene Fähigkeiten legen, sofern diese im Einklang mit dem Berufsfeld stehen.

Deine Bewerbung: Gut in Form! 

Für den ersten Eindruck Deiner Bewerbung ist die Optik von entscheidender Bedeutung. Denn Form und Gestaltung Deiner Unterlagen erlauben Rückschlüsse über Deine Sorgfalt und Arbeitshaltung. Vernachlässigst Du die visuelle Präsentation von Anschreiben und Lebenslauf, disqualifizierst Du Dich mitunter noch bevor die erste Zeile Deines Anschreibens überhaupt zur Geltung kommen konnte. Achte deshalb zunächst auf ein einheitliches Erscheinungsbild in Sachen Schriftart und -größe, Zeilenabstand etc., sowie Du es von der Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten gewohnt bist. Rechtschreibfehler sind ein absolutes No-Go, verlasse Dich also nicht auf die Korrekturfunktion und lasse im Zweifel Freunde oder Familie gegenlesen. Darüber hinaus sollten Deine Unterlagen übersichtlich und strukturiert sein.